Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Wir wollen unseren Kindern und Enkeln eine Welt hinterlassen, die auch morgen noch lebenswert ist. Deshalb zählen die Bewahrung der Schöpfung und Nachhaltigkeit zu den Grundsätzen der CDU Brandenburg.


Blühstreifen fördern.


Vor allem Bienen sind als Bestäuber von Blüten unverzichtbar. Die Anzahl und die Vielfalt der Insekten ist jedoch rückläufig. Um dem entgegenzuwirken, führen wir eine Förderung von Blühstreifen ein. Kommunen werden wir bei ihrem Engagement unterstützen, auf Pflanzenschutzmittel zu verzichten. Darüber hinaus unterstützen wir Imker mit verbindlichen Regelungen zur Bienenwanderung und schützen die Existenzlage ortsansässiger Imker.


Miteinander von Mensch, Nutztierhaltung und Wolf klar regeln

.
Ähnlich wie in anderen EU-Ländern muss es auch hierzulande endlich gelingen, den Umgang mit Wölfen klar zu regeln. Wir stehen für ein kontrolliertes Wolfsmanagement und damit für eine aktive Regulierung des Bestandes. Dafür werden wir uns gegenüber dem Bund und der EU weiterhin einsetzen. Den Wolfsmanagementplan und die Wolfsverordnung werden wir so weiterentwickeln, dass sowohl der berechtigte Artenschutz des Wolfs als auch die besonders naturnahe und artgerechte Weidetierhaltung eine Zukunft in Brandenburg haben. Neben unbürokratischen Entschädigungen bei Nutztierrissen und einer vollständigen Erstattung der Kosten für geeignete Präventionsmaßnahmen müssen verhaltensauffällige Wölfe schnell entnommen werden. Dafür muss der Wolfsmanagementplan zu einem wildbiologischen Fachplan entwickelt werden, mit dessen Hilfe zum Schutz der Weidetierhaltung verhaltensauffällige Wölfe durch Schutzjagden entnommen werden können.

Naturschutz und Landnutzung in Einklang bringen.

Damit die berechtigten Anliegen der Landnutzer sowie unserer Partner beim Naturschutz in Einklang gebracht werden, müssen zukünftig alle Projekte der Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg einvernehmlich abgestimmt werden. Den Stiftungsrat werden wir paritätisch mit Vertretern von Umwelt- sowie Landnutzungsverbänden besetzen. Ersatzgeldzahlungen werden wir stärker am Erfolg von Naturschutzprojekten ausrichten. Außerdem werden wir eine neutrale Clearingstelle einrichten. Anders als in der Vergangenheit geben wir bestehenden vertraglichen Vereinbarungen mit den Landnutzern gegenüber der Ausweisung von neuen Schutzgebieten den Vorzug.


Einen „Zukunftsbeirat Brandenburg“ berufen. 

Die CDU Brandenburg wird dafür sorgen, das ein „Zukunftsbeirat Brandenburg“ berufen wird. Dieser Zukunftsbeirat soll jeweils zu einem Drittel aus Schülern, Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie gesellschaftlichen Gruppen und Verbänden bestehen. In diesem Beirat soll auf einer breiten Basis beraten werden, welche kurz-, mittel- sowie langfristigen Strategien und Maßnahmen in Brandenburg eingeleitet werden können, um Nachhaltigkeit, den Schutz von Umwelt und Natur sowie die Interessen der Menschen in Brandenburg voranzubringen. Dabei sind insbesondere Maßnahmen aufzugreifen, die der Vermeidung von Plastik- und sonstigem Müll sowie der Lebensmittelverschwendung.

 


Lärmschutz

Lärmschutz ist eines der zentralen Themen der Birkenwerderaner und eine große Herausforderung für unsere Gemeinde. Wir sind durch die nahe Autobahn, den Fern-, Güter- und S-Bahnverkehr starken Lärmbelastungen ausgesetzt.

2014 wurde erreicht, dass der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages nach Birkenwerder gekommen ist, um sich über die Lärmsituation vor Ort zu informieren. Ich werde weiter mit unserem Bundestagsabgeordneten Uwe Feiler und im Austausch mit der BI den Prozess aktiv begleiten. Wir setzen uns gemeinsam für umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen an der Autobahn und der Eisenbahnstrecke ein.